Collini Social Club – Vorrede zur Veranstaltung am Ende des Festivals

Vorrede

Ich bin angekommen und werfe als neuer Teil von friedafritz ein „drittes Auge“ auf die Vorträge vor dem Panzer. Da mir nach meinen Vorrecherchen wie auch dem Vortrag am 25.9.2013 immer noch nicht so richtig klar ist, was Café Kinzig alias Jan Philipp Possmann und Oliver Rack motiviert, eine solche Vortragsreihe an verschiedenen Orten in der Innenstadt zu veranstalten, frage ich nach. Tatsächlich gibt es ein klares Anliegen (neben der Tatsache, dass die beiden dafür direkt vom Festival angefragt worden sind):

Das Anliegen ist, Information zu verbreiten, um bei der Mannheimer Bevölkerung mehr Bewusstsein dafür zu schaffen, dass und inwiefern sie an dem Stadtraum bereits partizipieren bzw. partizipieren können. Irgendwie scheint soziales Miteinander ein Anliegen zu sein genauso wie strukturelle Voraussetzung für demokratische Strukturen, die nicht scheindemokratisch bleiben. Das Ganze wird dann in allen Vorträgen aber unter der Betrachtung von den strukturellen und spezifisch medialen/digitalen Möglichkeiten, die aktuell bestehen, verhandelt.

In den Vorträgen der vergangenen Tage ist deutlich geworden, dass Medien auch eine entscheidende Rolle bei der Rezeption dieser Vorträge spielen und Kamerateams wie Blogger_innen zu den treuesten (leider auch fast einzigen) Gästen zählen. Doch das (so entnehme ich das den Aussagen von den beiden Veranstaltern) ist auch gerade gut, denn wichtig sind die Inhalte und die werden archiviert und im Internet für alle zugänglich gemacht. Insofern verweise ich an dieser Stelle gerne gleich mal auf die Website: http://collinisocialclub.org/video. Hier lassen sich alle Vorträge nachschauen (sobald sie vollständig hochgeladen sind).

Das Thema Besetzungsstrategien ist dabei ziemlich weitgefasst und ganz sicher nicht nur auf die öffentlichen Plätze bezogen, an denen sie ihre Vorträge veranstalten. Besetzungsstrategien scheinen sehr vielfältig und überall da stattfinden zu können (ob im virtuellen, sozialen, kulturellen oder politischen Raum), wo Menschen theoretisch die Möglichkeit haben, politische und wirtschaftliche Entscheidungen zu beeinflussen.

Nach den Vorträgen am 25.9. und 26.9. bin ich nun um ein bisschen Information zu diesem Thema reicher, habe brav meine Notizen gemacht und die wichtigsten Eckpunkte aufgeschrieben und -genommen. Nun sitze ich hier und frage mich, was das für ein Erlebnis war und was ich überhaupt dazu schreiben könnte, ohne nicht nur Informationen zu wiederholen, die sich alle gerne jederzeit auf der oben genannten Website anschauen können.

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