Laut

II. LAUT

das wäre doch eher was fürs ende, oder? Gibt es eigentlich auch Antworten, oder bilden die sich naturgemäß im Praxisprozess? Huch, das war schon wieder eine Frage, dabei sollte das doch nicht schon wieder mit einem Fragezeichen enden. Also, ich finde Fragen ja besser als Antworten. Aber das war jetzt wohl eher eine Antwort als eine Frage…

ich sage jetzt mal, dass wir alles kursiv schreiben, was hinterher wieder gelöscht werden soll, also botschaften an uns – ich denke wir müssen den text gliedern. also am anfang fragen zum festival, am ende die fragen zum bloggen? außerdem müssen wir was löschen! wir haben doch viel zu viel für den anfang! Wir machen Kapitel draus und posten sie als Stück für Stück des ‘Metabloggings’. Bloggen übers Bloggen also. Eine Hintergrundebene.

Das Festival “Wunder der Prärie”, was an sich schon ein lautmalerischer Titel (warum ist denn das lautmalerisch? stimmt! wer meint das, wie ist das gemeint?) ist, gibt sich pro Turnus zusätzlich programmatische Unter(?)Titel. So kommt es in diesem Jahr zu: “Wunder der Prärie – laut geträumt”. Welche Vorstellungen ergeben sich aus diesem Titel? ‘Phänomene der Steppe hörbar imaginiert’ z.B.? (wo kommt den dieses zitat her?) [ist kein Zitat, eher eine freie Übersetzung…]

=> Ist Träumen und Imaginieren das Gleiche?

“es soll geträumt werden, laut, ungezügelt, anarchisch, absurd, fragwürdig und sehnsüchtig. Jede Veränderung beginnt mit einem Traum.” (siehe Festival-Ausschreibung)
Das sind jede Menge Adjektive, die zu einer näheren Beschäftigung auffordern; Begriffe, zu denen wir Fragen formulieren:

Inwieweit löst das Festival sein Motto LAUT GETRÄUMT ein? Finden und artikulieren sich Träume innerhalb des Festivals oder bleibt so ein Motto letztendlich immer Rhetorik und dient einer Marketingstrategie bzw. dem Ziel eine Art Vorgefühl / Lebensgefühl vor dem Festivalbeginn in den Zuschauern zu erwecken? – wie setzt man hier diese langen gedankenstriche? hm juhu, ich habs! nee doch nicht, ist immernoch zu kurz 😦. Es geht dabei nicht darum, die Frage in aller Konkretheit zu beantworten, sondern eher um eine Spurensuche und die Frage WIE artikulieren sich Wünsche und Träume, Vorstellungen und Utopien in so einem Festivalzusammenhang.
Kreiert ein Festival einen eigenen sozialen Raum, und wenn dem so ist, ist dieser in der Lage, die formulierten Träume und Wünsche zumindest temporär erlebbar zu machen? Kann man Träume denn überhaupt erlebbar machen? Oder muss es immer eine Art Übersetzungsprojekt bleiben? Und was bleibt dann vom Traum übrig? Bzw. auf welche ‚Qualitäten?‘ von ‚Traum‘ wird hier abgehoben –

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