Vorträge der letzten Tage (25.&26.9.): von Autonomen Autos und Daten

Genug der Vorrede, es bleibt die Frage: was nun?

Ich könnte…

ein bisschen Werbung machen und ein paar Kommentare dazu hinterlassen.

25.09.2013

Wer von den Leser_Innen gerne mehr über Entwicklungen von Mobilität (ohne bzw. mit weniger Auto) wissen möchte, also: Car Sharing und Autoindustrie/ öffentliche Nahverkehrsmittel in Mannheim/ Leihradsysteme/ SUV Fetischisten vs. Tramper/ Soziale Mobile Netzwerke wie https://flinc.org/ oder andere Modelle, bei denen mensch leicht und spontan, ohne viel Wartezeiten, ohne starke Umweltbelastung und mit höchstmöglicher Sicherheit Fortbewegungsmöglichkeiten bekommt, sollte sich das Video zum Vortrag: Auto oder Mobil – wie wir in Zukunft die Stadt erfahren können ansehen.

= Sehr informativ, wenig kontrovers, alle Modelle zur Verbesserung scheinen „dynamisch“, haben Potenzial und sollen zu einem „allgemeinen Umdenken“ in der Bevölkerung führen, denn das ist das erklärte Ziel aller drei geladenen Experten.

Kommentar/ Fazit

Wie kann ich daran partizipieren ohne Smartphone?

Wo genau kann ich da partizipieren außer, dass ich benutze, was mir geboten wird (was ich natürlich sehr gerne tue, da es ja genau an meine Bedürfnisse angepasst wurde)?

Ich freue mich darüber, dass die jüngere Generation im Schnitt weniger Auto fährt, Autos autonom werden (heißt: kein ausgewiesener privater Raum, weniger Statussymbol für einzelne sind, sondern rein praktisch genutzt werden), ich achte auf die Mannheimer Fahrradwege und fühle mich darin bestätigt, auch weiterhin keinen Führerschein zu machen. 😉

26.09.2013

Wer sich andererseits dafür interessiert wie sie_er besser bzw. überhaupt am politischen Diskurs teilhaben kann, durch die Verbesserung des Zugriffs auf allgemeine Daten, hätte gestern am Schloss sein sollen.

Der Vortrag Daten & Demokratie: von open data bis smart citizen beleuchtete mit Hilfe von Julia Kloiber und Rüdiger Schmitt-Beck die Datentransparenz in Deutschland und die entsprechende Entscheidungs- und Mitbestimmungsförderung für uns als Bürger_innen, die sich daraus ergeben kann. Hauptsächlich ging es aber auch um unsere fehlende Kompetenz, die Daten analysieren zu können, welche scheinbar auch bei Journalist_innen und anderen Vermittlungsinstitutionen sehr niedrig ist und Überlegungen zur Verbesserung dieser Situation.

Kommentar/ Fazit:

Daten zu bekommen scheint eigentlich kein Problem: wir haben das Recht darauf und ansonsten müssen wir sie eben „scrapen“.

Wer nicht weiß was das ist, siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Screen_Scraping

Julia Kloibers Website ist spannend: http://juliakloiber.com/

Daten zu analysieren dagegen ist richtig schwer, vor allem für Menschen, die nicht „Minimum Abitur“ haben. (Menschen mit Abitur gelten laut Herrn Schmitt-Beck zu den Menschen mit hohem Partizipationspotenzial)

Beide Expertinnen scheinen ein grundsätzlich unterschiedliches Vertrauen in das Menschengeschlecht zu haben, so vermutet das zumindest Rüdiger Schmitt-Beck in der Mitte des Vortrags.

DIE DATEN SPRECHEN NICHT FÜR SICH!

Persönlichkeitsschutz ist eine GIGANTISCHE Hürde in Deutschland. Absolut nichts geht über den Schutz privater Daten – hier sind sich scheinbar alle auf dem Podium einig und hinterlassen den Eindruck, dass ich mir diesbezüglich absolut gar keine Sorgen mehr machen muss.

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