Auf einen 108er mit AG-Ast.

Fritz und Frieda standen auf dem Festivalgelände und warteten auf eine kurzfristig angekündigte Veranstaltung der AG-Ast, an welcher sie gerne teilnehmen wollten. Sie waren gerade aus der Werbeveranstaltung der Ostkreuz-Photographen mit heiler Haut herausgekommen und ein wenig erschöpft.

Auf dem Hof wurde in ihrer Nähe in einer Blechschale mit klein gehackten Holzscheiten ein Lagerfeuer entzündet. Einige Menschen hatten sich um dieses im Werden begriffene Lagerfeuer herum zusammengefunden und reichten eine Flasche unbekannten Destillats (wahrscheinlich sowohl ethanol- als auch methanolhaltig) und füllten deren Inhalt in kleine Gläschen, die sie rasch leerten. Ein Photograph, der aus artistischen Positionen heraus dieses Grüppchen ablichtete, weckte die Aufmerksamkeit von Fritz und Frieda und zugleich die Erkenntnis, daß es sich hierbei offenbar um die erwartete Veranstaltung handele.

Fritz und Fritz näherten sich vorsichtig und ein wenig unsicher der Gruppe, woraufhin man ihnen sofort Platz machte und sie herzlich mit einem Gläschen “108er” einlud. Dies war nämlich der Name von dem Schnaps, der nach der Nummer einer Kleingartenparzelle benannt ist. Diese Parzelle hatte die Gruppe im Vorfeld des Festivals zwei Wochen lang künstlerisch bearbeitet. Aus dem Fallobst, welches auf dieser Parzelle, beziehungsweise in der umliegenden Kleingartenkolonie angefallen war, destillierten sie nach eigenem Bericht den Schnaps.

Nach zaghafter Anfrage waren sie sofort bereit von ihrer Arbeit auf der Parzelle zu berichten. In den letzten Tagen waren sie mit Besuchergruppen dorthin gewandert oder mit dem Rad gefahren. Da dies jedoch ihr vorerst letzter Abend in Mannheim sei, verwies die Gruppe auf zwei Fahrräder, die sie für Besucher zurückgelassen hatten und die im Festivalzentrum ausleihbar sind. Zu diesen Fahrrädern gehörte jeweils ein Reisepaket in einem Baumwollbeutel, das die nötigen Informationen enthalte, zu der Parzelle und zu einer Wohnanlage zu gelangen und dort “Übungen” zu absolvieren.

Bislang allerdings habe noch niemand diese Möglichkeit einer eigenständigen Fahrradtour genutzt. Frieda und Fritz fassten deshalb voller Vorfreude den Plan, sich gleich am nächsten Tag auf die Radtour zu begeben, die Parzelle zu besichtigenund die Übungen durchzuführen.

Hier gehts weiter zur Fahrradtour…

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