Problempanzer

Panzer. Eins der unbedingt meist gehörten Wörter während des Festivals. Wie in den O-Tönen der Speed-Daiting-Pressekonferenz im Vorfeld von Wunder der Prärie noch zu hören ist…ehemals sollte der Große wohl von Rentnern durch die Stadt gezogen werden. Das funktioniert nicht. Rentner sind es nun jedoch, die am häufigsten ablehnende Reaktionen äußern. Ein Panzer also in der Innenstadt – gerade für die ältere Generation Bilder, die noch nicht lange genug zurück liegen, um nicht mit Unverständnis auf ein solches Kunstspektakel zu reagieren. Im Moment der Erklärung von Konzept und Kontext hellen Mienen sich dann zum Teil auf.
2 Tonnen Holz, Stahl, Blech und Schrauben auf Rädern und dann soll die Kiste noch wandern und sich auf und zu und um klappen. Reibungslos geht dies nicht von Statten. Wie ein kleiner Begleiter trifft man Panzer immer häufiger mit klein Wüstenjeep und Reparaturmannschaft. Es wird geschraubt und verladen. Auch mal verladen und wieder umgeladen. Die selbstständige Beweglichkeit stößt auf Konstruktions- Brems- TÜV- Gewichtsprobleme und sorgt für Schweißperlen. Das Hubdach will nicht recht heben, der Hänger nicht recht gezogen werden.
Viel Konstruktion und Masse organisieren sich ihren bizarren Weg durch die Mannheimer Innenstadt.
Zitat, anonym: „Wäre der im Süden oder Westen gebaut worden würd’s besser klappen alles. Aber das ist ein Berliner Panzer.“

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