allenfalls. vielleicht. (überschwemmung 3, fortsetzung)

vielleicht kann aber auch gerade das schöne an einem festival sein, dass es stört. in den alltag eckt. in unsere rhythmen regnet und als nasser klumpen überbleibt. ich hege ein bisschen die hoffnung an das unverwertbare. das sich nicht einspeisen lässt und schwere schneisen schlägt. manchmal passiert das. plötzlich, ich denke an was anderes, wähne mich in einem zustand sicher und dann kommt die erinnerung an etwas. in dem ich mich so anders gefühlt habe. und der erinnerungszustand der mich hinausversetzt und der moment in dem das gedacht wird halten sich im schweben ( zeitraum exit )

und ich denke, dieses wundern-machen mag ich. das man kurz unsicher ist, was wirklicher war, oder wesentlicher.  ob vielleicht eher mein alltag die prärie stört und nicht umgekehrt. ich wünsche mir, dass sich zeitweise ein raum zu zweifeln öffnet, und dass der nebenher für sich bestand hat. mir in die quere kommt, immer wieder sich lianenhaft ausbreitet. und dass mein leben schön durchnässt wird. und mir die prärie ganz viel sand in die augen streut, sodass ich öfter blinzeln muss als gewöhnlich.

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