vielleicht prärie, überschwemmt?

wenn der regen also so an meine träume klopft
oder besser, in meine träume tropft
und in ihnen weiterrauscht, ich weiß nicht, das ist dann ein seltsamer zwischenzustand.

ich denke ich schlafe noch, aber gleichzeitig weiß ich, dass ich nicht munter sein will, weil ich weiß, dass es draußen regnet, denke ich. denke ich bin munter. aber regen im traum. also bin ich wahrscheinlich weder.

das gleiche geht aber auch andersrum : wenn ich von jemdandem getäumt habe und dann im wachzustand, also klar: wach! dann die erinnerung oder der traum: s. schlaf! oder was zurückkommt und das ganz real wird, so real, dass man aufgrunddessen dieser person unwahrscheinlich peinlich ganz real begegnet, dann passiert das wohl auch in diesem zwischenland (vielleicht prärie, überschwemmt?) weil ich dann weder das eine noch das andere klar definieren kann, beziehungsweise eines immerzu ins andere regnet.

ich stelle mir das ein bisschen so vor, wie wenn man wasser auf einen haufen mehl gießt. Und das langsam weitersickert immer weiter. Und dann ist es irgendwann, sehr schnell , kein wasser mehr, sondern nur noch feucht. eigentlich verschwunden, aber mit wirkung. der grund ist nicht mehr zusehen. man hält plötzlich einen nassen klumpen undefiniertes in den händen.

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